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Ein weiteres Lamm, dessen Mutter Sara heißt.

Rolle in der HandlungBearbeiten

Lämmer bekommen ihren Namen gewöhnlich erst, wenn sie ihren ersten Winter überstanden haben. Von Zora erfährt Leser/in, dass seit Frühlingsbeginn nur zwei Lämmer geboren wurden, beide von Mutterschafen, die jung und daher noch sehr ungeschickt sind.

Das eine Lamm hat angeblich den Geist von George gesehen, vom zweiten Lamm erfährt Leser/in, dass seine Mutter Sara heißt. Wie auch bei dem ersten Lamm und beim Winterlamm erfährt Leser/in nicht, ob dieses Lamm männlich oder weiblich ist. (Dass das Winterlamm ein Widder ist, erfährt Leser/in erst in "Garou".)

Auch das zweite Lamm ist eine Nebenfigur und die Handlung selbst nicht von Bedeutung. Es dient, wie auch das andere Lamm dazu, dass Leser/in mehr über das Winterlamm erfährt. Saras Lamm wird ebenfalls als ängstlich beschrieben wird es als sehr ängstlich beschrieben und zusammen mit dem anderen Lamm als Opfer des Winterlamms vorgeführt, wenn es sich im Heuschuppen Kopf und Füße anhaut, nachdem es vom Winterlamm erschreckt wurde.

In der Szene, wo das Winterlamm sich die Milch von Sara holt, die eigentlich für dieses Lamm bestimmt ist, steht es neben seiner Mutter und sieht weinerlich drein.

CharakteristikBearbeiten

Saras Lamm ist offensichtlich sehr ängstlich und noch ziemlich unselbständig, wie der Umstand zeigt, dass es nur zusammen mit Sara vorkommt.

Sympathie für den AußenseiterBearbeiten

Saras Lamm ist wie auch das andere Lamm als Kontrastfigur zum Winterlamm angelegt. Das Winterlamm wird aufgrund seines Geburtszeitpunkts von der Herde abgelehnt, da seine Mutter die Geburt nicht überlebt hat, fehlt ihm auch von dieser Seite jegliche Unterstützung. Saras Lamm hat dagegen alles, was sich ein Lamm wünschen kann. (Außer dass seine Mutter, wie Leser/in durch Zora erfährt, recht unerfahren ist und sich ungeschickt anstellt.)

Die Sympathien dürften dabei eindeutig dem Außenseiter gehören, der bereits durch seine Rolle als "underdog" ein gewisses Mitgefühl verdient und dessen Kämpfergeist imponiert. Wenn Saras Lamm während des Milchdiebstahls völlig passiv bleibt und nur ein weinerliches Gesicht macht, gewinnt es, obwohl es das Opfer ist, keine Sympathien. Ein anderer Eindruck würde wohl entstehen, wenn das Lamm Sara beim Verjagen des Winterlamms zu helfen versucht hätte.

Dass dies von der Autorin beabsichtigt sein dürfte, ergibt sich bei einem Vergleich mit anderen Figuren. Othello beispielsweise, der in der Vergangenheit oft genug misshandelt wurde, reagiert darauf mit Wut und Aggression, wahrt aber stets seine Haltung. Ritchfield und Melmoth treiben als Lämmer allen möglichen Schabernack, dass sie einfach tatenlos zugesehen hätten, wenn jemand ihren Mutterschaf die Milch stiehlt, ist kaum vorstellbar.