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Beth Jameson (die barmherzige Beth)

Beth Jameson (sie wird die barmherzige Beth genannt, ihren Familiennamen erfährt Leser/in erst bei der Testamentseröffnung) ist eine der menschlichen Akteure/innen des Romans "Glennkill" und bei aller Komik eine der wenigen menschlichen Figuren, die relativ sympathisch sind. Beth ist Missionarin und Vegetarierin. Sie wohnt in einem Haus im Dorf Glennkill, das sich direkt neben der Kirche und einem Take-Away-Lokal befindet.

George Glenn kennt sie seit ihrer gemeinsamen Schulzeit. Sie war schon immer in ihn verliebt und hat sich manchmal gerne eingeredet, dass er ihre Gefühle erwidern würde. Vor sieben Jahren war sie für einige Zeit beruflich im Ausland und ist daher (als eine der wenigen menschlichen Akteure/innen) nicht in den Mord an dem Schlossbesitzer verwickelt. Sie weiß auch nicht genauer darüber Bescheid. Seit ihrer Rückkehr, hat sie George regelmäßig auf der Weide aufgesucht und versucht, ihm mit religiösen Ratschlägen zu helfen.

George nimmt sie einerseits nicht ernst. So verwendet er z. B. regelmäßig die religiösen Heftchen, die sie ihm stets mitbringt, als Brennstoff. Offensichtlich gehörte sie aber zu jenen Personen im Dorf, mit denen ihm mehr verband. So hat er ihr z. B. seine Bibel vermacht, und als er beschließt, sich umzubringen, ist sie es, die er dazu ins Vertrauen zieht. 

Obwohl Beth aus religiösen und persönlichen Gründen seinen Selbstmord nicht gutheißen kann, stößt sie ihm nach seinem Tod, wie mit ihm besprochen, seinen Spaten durch den Körper. Da sie über den Mord nicht Bescheid weiß, weiß sie auch nicht, warum George das wollte. Sie tut es, ihm zu Liebe, aber auch, weil sie so verhindern kann, dass Father Will ihm als Selbstmörder ein christliches Begräbnis verweigert.

Beth versucht Rebecca davon abzuhalten, die Nacht nach der Testamenteröffnung in dem Schäferwagen zu verbringen. Hier wird angedeutet, dass sie offensichtlich einiges von George und seinen Drogengeschäften mitbekommen hatte.

Der Auftritt von Miss Maple, Zora, Othello und Mopple beim Klügstes-Schaf-von-Glenkill-Wettbewerb veranlasst sie, die Hintergründe von Georges Tod publik zu machen und somit den "Mordfall" zu klären.

Am Ende des Romans verlässt Beth Glennkill und wird wieder als Missionarin tätig.